Der Sohn des Verräters

Bezeichnung Wert
Titel
Der Sohn des Verräters
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Marion Zimmer Bradley ; Fred Kinzel
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
München
Jahr
Umfang
701 S.
Fußnote
Traitor´s Son
Schlagwort
Annotation
Niemand, der Darkover liebt, wird sich einer tiefen Wehmut erwehren können, wenn er diesen Roman in Händen hält: der letzte Teil der Serie, der den Namen der inzwischen verstorbenen Königin der Fantasy auf dem Buchrücken tragen darf. Was 1958 mit einer Kurzgeschichte im SF-Magazin Amazing Stories begann, ist im Laufe der Jahre zu einer abenteuerlichen Chronik angewachsen, die über viele Generationen hinweg die Geschichte des Planeten Darkover und seiner telepathischen Bewohner erzählt.

15 Jahre sind seit Die Schattenmatrix vergangen. Die einstige Außenseiterin Marguerida Alton ist mit dem designierten Thronfolger Mikhail Lanart-Hastur verheiratet, im Vollbesitz ihrer Psi-Kräfte und Mutter von drei heranwachsenden Kindern. Doch der Friede ist keineswegs gesichert, denn in der immer schon fremdenfeindlichen Föderation der Terraner machen sich zunehmend Korruption und totalitäres Gedankengut breit. Als ihre Legislative aufgelöst wird, will der ehrgeizige Leiter des Hauptquartiers von Darkover das allgemeine Chaos nützen, um der Föderation den widerspenstigen Planeten auf dem Silbertablett zu servieren -- und schreckt dabei auch nicht vor Mord zurück.

Mit dem vorerst letzten Roman der Serie endet auch der Zyklus um Marguerida Alton -- Neueinsteiger sollten besser mit dessen Anfang in Asharas Rückkehr beginnen. Neben einem Wiedersehen mit vielen lieb gewordenen Bekannten der Darkover-Aristokratie spielt in Der Sohn des Verräters auch die neue Generation eine entscheidende Rolle: Domenic, der älteste Sohn von Marguerida und Mikhail, dessen Psi-Talent selbst seinen Eltern nicht ganz geheuer ist, stößt auf einem unerlaubten Streifzug zufällig auf terranische Agenten. Viel Darkover-Atmosphäre, höfische Intrigen und die typischen Elemente wie weibliche Selbstfindung und sich entwickelnde Psi-Talente runden einmal mehr die eigentliche Handlung ab.

Trotz einiger Längen und auch wenn der Roman wohl vor allem der Feder von Adrienne Martine-Barnes entstammt: Der Sohn des Verräters ist der schöne Abschluss einer großartigen Serie und das stimmungsvolle Ende einer Ära. Seufz! --Birgit Will


Übersetzung
Aus dem Amerikan. übers.
Altersbeschränkung
0

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